Heu als Tierfutter
Viele Tierhalter verfüttern an ihre Haustieren gerne Heu, sowohl solches aus dem Laden als auch aus dem eigenen Garten. Hier gibt es jedoch einige wichtige Dinge zu beachten, um eine Gefährdung auszuschließen.
Vor allem für Pferde ist Heu ein wichtiges Nahrungsmittel, ähnlich wie das Brot für die Menschen. Einem ausgewachsenen Ross sollten durchaus mehr als 5 Kilogramm Heu am Tag verabreicht werden, dabei bedarf es auch nicht unbedingt noch anderer zusätzlicher Futter- oder Nahrungsergänzungsmittel. Damit es richtig verdaut werden kann und dem Tier keinen Schaden zufügt, muss auf einige Qualitätsmerkmale geachtet werden.
Zunächst einmal muss Heu unbedingt einige Zeit lagern, bevor es verfüttert werden darf. In dieser Zeit reift das Heu und es finden verschiedene biologische Prozesse statt, die vor der Fütterung abgeschlossen sein müssen. Ist dies nicht der Fall, kann das Verdauungssystem des Pferdes massiv beeinträchtigt werden. Bis zu drei Monate kann dieser Reifeprozess dauern.
Wenn das Heu in Ballen gekauft wird, darf es bei der Verarbeitung und Pressung nicht mehr nass gewesen sein – anderseits bildet sich schnell Schimmel. Falls ein Ballen bereits schwarze Verfärbungen aufweist und verschimmelt ist, sollte es auf keinen Fall noch verfüttert, sondern vielmehr auf dem Kompost entsorgt werden.
Eine gute und für das Tier angenehme Qualität hat das Heu, wenn es nicht staubig ist und dank der richtigen Lagerung und Reifung einen guten, würzigen Duft verbreitet. Die Halme sollten außerdem weich und nicht zu strohig sein.
Auch bei anderen Tieren, die oft mit Heu verpflegt werden, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, sollte auf die richtige Qualität geachtet werden – sowohl bei gepresstem Heu aus der Packung als auch bei eigens geschnittenem aus dem Garten. So kann Ihr Haustier gesund und problemlos das tierische Brot genießen.