Jungtier-Versorgung
Für die Versorgung von neugeborenen und jungen Säugetieren gibt es spezielle Nahrungs- und Futtersorten. Dabei muss aber auch auf die richtige Dosis geachtet werden.
Falls ein Neugeborenen nicht oder nicht in einem ausreichenden Maße von seiner Mutter mit Milch versorgt werden kann, gibt es im Fachhandel erhältliche Welpenmilch. Diese ist nicht nur für Hunde geeignet, sondern ebenso für Katzen, Kaninchen, Mäuse, Ratten, Igel oder andere kleinere Säugetiere. Die Zusammensetzung kommt bezüglich der Nährstoffe der der Muttermilch sehr ähnlich, beide enthalten die richtige Dosis Fett- und Aminosäuren für die Entwicklung des jungen Tieres. Welpenmilch wird meist nicht aus Kuhmilch, sondern aus nicht entrahmter Ziegenmilch hergestellt, da diese für die kleinen Tiere besser verträglich ist und das noch nicht vollständig ausgebildete Verdauungssystem schützen.
Auf die Dosis achten
Bei der Versorgung junger Säugetiere muss in den ersten Monaten und Jahren besonders auf die Ernährung geachtet werden – wie bei Menschen auch. Es gibt zwar spezielles Futter für die Jungtiere der verschiedenen Arten und auch Rassen, jedoch muss trotzdem darauf geachtet werden, dass die Verpflegung maßvoll geschieht. Wird ein Hund zu Beginn seines Lebens zu oft und zu viel gefüttert, wächst er zu schnell, was seine Knochen übermäßig belasten könnte. Auch bei anderen Tierarten bestehen ähnliche Probleme beim Wachstum, das auch zu stark “in die Breite” gehen und dem Tier schaden kann. Informieren Sie sich vor der Anschaffung daher unbedingt über die richtige Futtermenge im jeweiligen Lebensmonat und -Jahr ihrer Rasse! Erstellen Sie einen genauen Essensplan für Ihre Haustier und halten Sie diesen konsequent ein – dann wird sich auch das junge Tier daran gewöhnen und letztendlich deutlich mehr davon profitieren als von einem gut gemeinten, aber überdosierten “Verwöhnen”.